1. Quellen von Spa
  2. Wanderwege in der Umgebung
  3. Denkmale

Die Quelle von Peter dem Großen

Bis zum 16. Jahrhundert war die Quelle von Peter dem Großen ein einfacher Brunnen, den nur eine bescheidene Nische schützte. Im Jahr 1717 ließ Zar Peter der Große, erfreut über die nützliche Wirkung seiner Behandlung, eine Gedenktafel aus schwarzem Marmor zurück. Das heutige Gebäude, das Werk des Architekten Victor Besne, stammt aus dem Jahr 1880. Die Quelle von Peter dem Großen beherbergt eine der ergiebigsten und kohlensäurehaltigsten Quellen der Stadt. Sie ist sehr reich an Eisen, beladen mit Mineralsalzen und belebend und hat eine Fließgeschwindigkeit von etwa 21.000 Litern pro Tag. Im Nebenraum (Wintergarten) befindet sich ein monumentales Gemälde von Antoine Fontaine (1894). Fast einhundert Personen, die Spa im Verlauf der Jahrhunderte besucht haben, sind darauf abgebildet.

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La Source de la Sauviere et de Groesbeeck

Die Sauvenière-Quelle ist die älteste und die in der Antike am meisten besuchte Quelle von Spa. Saint Remaclus, der Schutzheilige von Spa und den Ardennen, legte den Grundstein dafür. Der Legende nach prägte er seinen Fußabdruck im Fels an der Quelle. Infolgedessen sah die Bevölkerung sie als wundertätig an. Im 14. Jahrhundert entwickelte sie sich zu einem Wallfahrtsort für Jungvermählte. Das Wasser sollte die Fruchtbarkeit von Frauen fördern. Der englische Philosoph BERKELEY legte in der Umgebung mehrere Wanderwege an. Im Jahre 1771 wurde von Prinz SANGUSKO, dem Marschall Litauens, der für Besucher bestimmte Hof erweitert.

Die Sauvenière-Quelle wurde noch bekannter, als ihr Wasser die Herzogin von Orléans heilte. Sie war die Frau des späteren Philippe EGALITE. Es waren die Kinder dieses Philippe (einschließlich Louis-Philippe, zukünftiger König von Frankreich), die den wunderbaren Spaziergang „La promenade de la Duchesse d'Orléans" schufen. Das aktuellee Denkmal „A la Reconnaissance", das am Anfang dieser Wanderung steht, ersetzte das von den Kindern von Orléans gestiftete Original, das später von den Jakobinern zerstört wurde.

Es war Doctor de RYE, der zuerst die Eigenschaften und Qualitäten des Wassers aus dieser Quelle untersuchte.

 

La Fontaine du Tonnelet

Diese Quelle wurde vor allem Anfang des 17. Jahrhunderts besucht. De RYS und HEERS, Ärzte aus dem Lütticher Land, untersuchten nacheinander das Wasser. Aufgrund der Maßnahmen von André TREVISIUS, Leibarzt der Erzherzöge Albrecht und Isabella, konnte es analysiert werden. Weil man es in einem kleinen Fass sammelte, erhielt die Quelle den Namen Tonnelet („Ton" bedeutet Fass). Das Quellwasser wird durch unterirdische Rohre zum Badehaus des Thermalzentrums in Spa transportiert.

Le Pouhon Prince de Condé

Diese Quelle wurde 1863 vom Apotheker Schaltin im Keller seines Hauses „Prince de Condé" entdeckt. Er schöpfte es an der Stelle ab, wo sich das Wasser sammelte. Bis zum Ende des letzten Jahrhunderts wurden pro Jahr etwa 50.000 Flaschen abgefüllt. Nachdem zunächst die Compagnie de Vichy zum Eigentümer wurde, konnte die Stadt Spa sie schließlich 1903 kaufen.
Das Wasser der Quelle Prince de Condé stammt aus der gleichen unterirdischen Strömung wie die Quelle von Peter dem Großen und die Armes d'Autriche. Nur im letzten Teil ist der unterirdische Fluss mit einer beträchtlichen Menge an mineralischen Elementen beladen. Im Zusammenspiel mit der Glaskuppel aus dem 19. Jahrhundert will die neu gebaute Pyramide (1988) ein Ausdruck dieser Epoche sein, zugleich aber auch ein erstes Zeichen für das Wiederaufleben des Place de l'Hôtel de Ville im Rahmen der allgemeinen Stadterneuerung setzen.

 

La Source de la Géronstère

Sehr reich an Schwefel und besonders empfohlen bei Atemwegserkrankungen. Behauptungen zufolge kann sie zudem bestimmte Gallenkrankheiten heilen. Es war auch diese Quelle, zu der Zar Peter der Große 1717 für eine Behandlung kam. Den Pavillon und die Gebäude um die Quelle herum ließ Graf de BURGSDORFF im Jahr 1651 errichten. 1979 restaurierte die Tourismusbehörde in Spa mit Unterstützung der Generaldirektion Tourismus das Baudenkmal von Grund auf.

La Source de Barisart

Limborgh erwähnte diese Quelle bereits 1559, als er die Quellen von Spa beschrieb. Bis 1850 lief das Quellwasser frei durch die Wiesen. Erst danach wurde es zum Trinken eingefangen. Berühmte Musiker und Komponisten, darunter Giacomo MEYERBEER und Charles GOUNOD, besuchten die Quelle regelmäßig. Daher die schöne Meyerbeer-Wanderung, die die Barisart-Quelle mit der Geronstère-Quelle verbindet. Eine Trinkhalle wurde zwischen einer romantischen Höhle und zwei Teichen errichtet. Nebenan ist ein Restaurant. Im angrenzenden Wald können Sie einige andere Quellen besuchen. Zwei von ihnen, die durch einem kleinen Pavillon geschützt sind, sind ohne Zweifel einen Besuch wert: die Pia-Quelle und die Delcor-Quelle.

 

Die Quelle von Barisart

Limborgh erwähnte diese Quelle bereits im Jahre 1559, als er die Quellen in und um Spa beschrieb. Bis 1850 floss das Wasser der Quelle ungehindert durch die Wiesen. Erst dann wurde es gesammelt, damit es getrunken werden konnte. Berühmte Musiker und Komponisten, darunter Giacomo MEYERBEER und Charles GOUNOD, besuchten diese Quelle regelmäßig. Daher gibt es den schönen Meyerbeer-Wanderweg, der die Quelle von Barisart mit der Quelle von Géronstère verbindet. Eine Trinkhalle wurde zwischen einer romantischen Höhle und zwei Teichen errichtet. Im benachbarten Wald können Sie einige der anderen Quellen besuchen. Insbesondere zwei von diesen sind einen Besuch wert: die Pia-Quelle und die Delcor-Quelle.

 
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Prince de conde

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Barisart

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